Naturfasern im Porträt

Wolle

Als tierische Proteinfaser ist Wolle elastisch, temperaturausgleichend und von Natur aus wasserabweisend. Sie nimmt Säurefarbstoffe besonders brillant auf und liefert tiefe, leuchtende Farbtöne. Wegen ihrer Empfindlichkeit gegenüber Hitze und mechanischer Belastung erfordert die Färbung von Wolle viel Erfahrung und ein behutsames Prozessmanagement.

Baumwolle

Baumwolle ist eine pflanzliche Zellulosefaser: saugfähig, hautfreundlich und robust. Sie wird überwiegend mit Reaktivfarbstoffen gefärbt, die eine feste chemische Bindung mit der Faser eingehen und so für hohe Wasch- und Lichtechtheit sorgen. Ihre Vielseitigkeit macht sie zur meistverarbeiteten Naturfaser der Welt.

Leinen


Leinen wird aus den Stängelfasern der Flachspflanze gewonnen. Es ist besonders reißfest, kühlend und leicht glänzend – ideal für sommerliche Textilien. Die feste Faserstruktur stellt hohe Ansprüche an Vorbehandlung und Färbung, belohnt aber mit einem charaktervollen, natürlichen Erscheinungsbild und langer Haltbarkeit.

Seide

Seide ist die edelste der Naturfasern: eine feine Proteinfaser mit charakteristischem Glanz, weichem Griff und geringem Gewicht. Sie nimmt Farben außergewöhnlich brillant an, reagiert jedoch empfindlich auf Temperatur und pH-Wert. Eine schonende, präzise geführte Färbung ist die Voraussetzung für gleichmäßige, leuchtende Ergebnisse.m ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.